Das Bauhaus kommt aus Weimar Klassik-Stiftung Weimar
deutsch | english

Modell Bauhaus

Modell Bauhaus

22. Juli bis 4. Oktober 2009

Martin Gropius Bau Berlin
täglich 10–20 Uhr
Erw. 10 Euro | erm. 8 Euro | Kinder bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres haben freien Eintritt.

Eine Ausstellung der drei deutschen Bauhaus-Institutionen Bauhaus-Archiv/Museum für Gestaltung Berlin, Stiftung Bauhaus Dessau und Klassik Stiftung Weimar


»Modell Bauhaus« ist die zentrale Ausstellung im Kultursommer Berlins – Bauhaus-Archiv Berlin/Museum für Gestaltung, Stiftung Bauhaus Dessau und Klassik Stiftung Weimar eröffnen die Jubiläumsausstellung am 21. Juli und präsentieren damit erstmals gemeinsam eine umfassende Ausstellung über das Bauhaus, die einflussreichste Schule für Kunst, Design und Architektur des 20. Jahrhunderts. Zahlreiche und oft weitgehend unbekannte Exponate machen »Modell Bauhaus« zu einer einzigartigen Ausstellung. Zentraler Förderer ist die Kulturstiftung des Bundes. Die Ausstellung erzählt die Geschichte des Bauhauses in einer umfassenden Präsentation der Arbeiten seiner Meister und Schüler sowie der wichtigsten an der Schule behandelten Themen, rückt die umfassende Bedeutung des Bauhauses für die Entwicklung und Internationalisierung der Moderne in den Mittelpunkt und thematisiert darauf aufbauend seine weltweite und bis heute andauernde Wirkung auf Architektur und Design.

Zeigten frühere Ausstellungen das Bauhaus vorwiegend nach seinen Werkstätten gegliedert, wählt »Modell Bauhaus« eine entwicklungsgeschichtliche Perspektive. Die aus den drei Bauhaus-Institutionen stammenden Kuratoren gehen zudem der Frage nach, wie das Bauhaus rezipiert wurde, wie es weiter wirkte und was seine heutige Bedeutung ausmacht. Höhepunkte sind frühe Arbeiten der Bauhaus-Meister. Zu sehen sind unter anderem die »Gropius-Mappe« zu sehen, die dem Direktor des Bauhauses 1924 zum Geburtstag überreicht wurde, der »Afrikanische Stuhl«, den Marcel Breuer und Gunta Stölzl 1921 entwarfen und bauten, Breuers erster Clubsessel aus dem Jahr 1926 sowie Ittens vier Meter hoher »Turm des Feuers« von 1920. Exemplarisch vertreten sind auch unbekannte Arbeiten aus den Werkstätten wie der »Entwurf einer sozialistischen Stadt« von Reinhold Rossig und das »Bauhauskleid« aus dem Jahre 1928 von Lis Vogler.

Kooperationspartner der Ausstellung »Modell Bauhaus« ist das Museum of Modern Art in New York, das im Anschluss an die Berliner Präsentation seinen 80. Geburtstag mit der Ausstellung »bauhaus 1919 – 1933: workshops for modernity« begehen wird.


www.modell-bauhaus.de
www.moma.org